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Mittwoch, 16. April 2008
Geist
Sie ist fort gegangen,
ohne Lebewohl zusagen,
wandelt nicht mehr in meiner Welt,
lebt nun in einer eignen.

Sie lebt nicht mehr,
ein Geist aus Vergangener Zeit.
Spukt herum, in meinen Träumen,
mit zwei Gesichtern, Tag für Tag.

Sie redet nicht viel,
spricht es doch ganze Bände.
Lässt sich nicht begraben,
soll warten eine Generation lang.

Sie lebt gefangen in Ketten aus Angst,
unfrei diese zu Sprengen,
in Erwartung verletzt zu werden,
behandelt sie jeden mit Oberflächlichkeit.

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Vollkommen dicht
Den Kopf voll,
voller Gedanken,
die niemand hören mag,
die ich nicht aus zusprechen wag.

Das Herz voll,
voller Gefühle,
die niemand erwidern mag,
die ich nicht aus zu brechen wag.

Den Bauch voll,
voller Wut,
die niemand vernehmen mag,
die ich nicht zu entfesseln wag.

Den Leib voll,
voller Kraft,
die niemanden mit zu reißen mag,
die ich nicht zurück halten wag.

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Fremdsprache
Sage ich Gott,
denkst Du an die Kirche,
dabei spreche ich von Schöpfung.

Redest Du von Dir,
sagst Du man sollte...

Spreche ich von Selbstvertrauen,
hörst Du Selbstbewusst sein

Träume ich von Anarchie,
denkst Du an Chaos und Bürgerkrieg

Frage ich Dich ob Du es NICHT getan hast,
antwortest Du mit NEIN,
sollte es doch JA heißen.

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